Amelunxer Jägerschaft

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Der Denunziant und der Sommerhirsch

 

Ende Februar 2017 fuhr ich für einige Tage nach Polen in die Ortschaft Sominy. Dort bin ich Mitglied des Jagdrings "Hirsch". Es begleiteten mich Herr K. R. aus Amelunxen und ein Jäger aus Bad Salzdetfurth mit Namen Benno H.
Bald erfuhren wir, dass sich auch ein uns bekannter Jäger aus Amelunxen in der Nähe aufhielt. Aus Datenschutzgründen nennen wir ihn hier mal vorübergehend Herrn O. Szek. Er ist ein Schützenbruder von meinem damaligen Begleiter K. R.
O. Szek ging in Sominy regelmäßig illegal mit einem polnischen Jäger zur Jagd. Sehr häufig auch in meinem Revierteil. Ich bin dort jagdberechtigt, O. Szek allerdings nicht, auch wenn er in seinem Bekanntenkreis anderes erzählt. Da die beiden Dilettanten eigentlich keinen großen Schaden anrichten konnten, ignorierten wir anderen das. Sie hatten bis auf die Erlegung eines schwachen Rotwild-Sechsers in all den Jahren auch keinen großen Schaden angerichtet. Besonders interessierten sie sich für Rehwild. Einmal schoss O. eine tragende Ricke im Mai, wie ich mit eigenen Augen gesehen habe, da war er zusammen mit Herrn Franciszek G. auf Jagd. In der Regel schossen sie vorwiegend aus dem Auto, besonders nachts mit Fernlicht, dazu waren sie gerade noch in der Lage. Mit der Zeit wurde das allmählig lästig. Sie vergrämten viel, was man von ihm auch aus Amelunxen schon kannte. Mein Neffe und auch der Hegeringsleiter, ebenfalls Jäger in diesem Bezirk, hatten längst genug davon.

 

Auf den nachstehenden Bildern treffen sich beide, wobei der polnische Jäger eine Waffe an O. Zeck übergibt. Ein eklatanter Verstoß nicht nur gegen gegebene Vorschriften und polnisches Jagdrecht, sondern auch gegen deutsches Jagdrecht. Nämlich vorsätzliches Führen einer Waffe ohne Lgitimation sowie unberechtigte Ausübung der Jagd in fremden Revieren (Wilderei), was auch zum Entzug des Jagdscheines in Deutschland führen kann.
Die Bilder hat mir ein polnischer Jagdkollege überreicht mit dem Hinweis, er hätte noch mehr davon.

 

 

Nun weiter zum Geschehen:
Mein Mitreisender K. R., der O. Szek gut kannte, schickte ihm an einem frühen Morgen ohne mein Wissen die nachstehende WhatsApp-Message mit dem Bild eines im Harz, August 2010, erlegten Hirsches in Sommerdecke. Es sollte nur ein Scherz sein und O. Szek´s Gesichtsausdruck ein wenig mehr Farbe verleihen, denn der reagierte auf jagdliche Erfolge von Mitjägern immer sehr einfühlsam und begeistert.

 

 


Die Antwort liess nicht lange auf sich warten! Sie kam innerhalb von Sekunden:

 


 

Wir saßen gerade am Frühstückstisch mit meiner Frau und dem Salzdetfurther. K. R. meldete sich laut lachend mit den Worten, "dem habe ich erst mal einen aufgebunden". Allerdings waren wir von seiner WhatsApp-Nachricht an O. Szek nicht sehr begeistert und baten K. R., das sofort zu widerrufen.

 

Denn wir ahnten schon was kommen würde und wollten keinen Ärger. K. schrieb ihm daraufhin eine weitere Message: Die allerdings war nicht weniger provozierend, er hätte es besser anders formulieren sollen. Denn schließlich kennt er O´s psychische Verfassung.
Hier die Mail von K. mit der Bitte, Verschwiegenheit zu wahren, um Schlimmeres zu verhindern.

 

Was wir befürchteten, trat ein. Noch am selben Tage leitete O. Szek die Nachrichten weiter. Sie erreichten schließlich den Jagdvorstand und den Präsidenten des Jagdringes. Der erkannte zwar den Sommerhirsch, lud Herrn O. Szek aber zu einem Gespräch ein, um mehr zu erfahren. Denn er war verpflichtet der Sache nachzugehen. Er wunderte sich sehr über diesen ihm unbekannten Kameraden und fragte nach seinen Beweggründen. Zur Antwort erhielt er: Rainer R. hat mich mal aus der Jagd in Deutschland geschmissen. Er tischte ihm noch weitere groteske Märchen auf, ich würde in Polen extrem wildern, usw. Weitere Einzelheiten will ich hier mal weglassen, es reicht auch so schon. Hier jedenfalls zeigte sich deutlich die mentale Verfassung dieses Menschen, selbst illegal jagen, aber andere, die berechtigt weidgerecht jagen, anschwärzen. Ein gefährlicher Zeitgenosse. Der Rausschmiss usw sind nur Lügen, was andere deutsche Jagdkollegen bezeugen können. Er hatte selbst seinen Begehungsschein zurückgegeben, weil keiner aufgrund seiner egozentrischen Verhaltensweisen mit ihm jagen wollte.

 

Wie schon erwähnt, O. Szek tat das Gegenteil von K´s Bitte, nichts weiterzureichen. Das alles kam Herrn Szek wohl sehr gelegen. Besonders seinem polnischen Kollegen, der ihn beim Wildern führte und als Oberspitzel in der Jagdgenossenschaft gefürchtet ist. Er nahm die Sache sehr ernst und weil er ebenfalls bei der Jägerprüfung nicht aufgepasst hat, kannte auch dieser nicht den Unterschied einer Sommer- und Winterdecke. Der wandte sich sofort an den Jagdvorstand und schlug vor, mir ein Ultimatum zu stellen. Ich sollte 10000 Zloty an die Jagdgesellschaft zahlen und austreten, oder es gebe eine polizeiliche Anzeige. Das sollte ein großzügiges Entgegenkommen signalisieren, denn eine strafrechtliche Verfolgung bedeutete Knast in Polen !!!

 

Zurück in Deutschland und über diese Intrigen schwer erbost, schickte K. R. seinem kollegialen Schützenbruder eine weitere Message und forderte ihn auf, die Angelegenheit zu klären.

 

 

Und hier O. Szeks vielsagende Antwort:

 

 

Die Antwort lässt nun vollends am Verstand dieses Menschen zweifeln. Er gibt es sogar zu, dass er uns denunziert hat (nur die Wahrheit natürlich!! wie er schreibt), weil doch der Vorsitzende auf wundersame Weise Kenntnis von K´s WhatsApp erhielt, die allerdings einzig und allein an O. Szek gerichtet war. Wie kam die Whats App-Nachricht aber dann zu dem Vorsitzenden, wenn sie nur an O. Szek adressiert war? Wie geht denn das? Verfügen die polnischen Jäger über telepathische Fähigkeiten, die Nachrichten per Gedankenübertragung ermöglichen, oder meinte er, irgendwelche dunklen Mächte oder der polnische Geheimdienst hätte die Finger im Spiel gehabt, wie die Antworten und Nachfragen von K. treffend suggerieren?

 

 

Fazit:

 

Diese skrupellose Denunziation geschah offensichtlich aus niederen Beweggründen und kann nicht mehr ungeschehen gemacht werden.
Nach all seinen naiven Ausreden kann man ihm nur raten, seine jagdlichen Ambitionen und Aktionen in Ruhe zu überdenken.

 

Besonders sollt er sich folgende Fragen stellen:

 

Sind meine Mitjäger Kameraden, Konkurrenten oder gar Feinde?
Ist es nicht besser sein Maul zu halten, wenn man gerade selbst massiv wildert? Auch wenn nicht viel dabei herauskam.
Bin ich angesichts dieser Vorkommnisse überhaupt charakterlich geeignet eine Waffe zu führen und zu jagen.
Muss ich ständig Stress machen oder bereitet mir nur so das Jagen Freude?
Ist das Jagen unter diesen Gesichtspunkten für mich überhaupt das ideale Hobby, wenn ich nur Spaß an Waffen und Schießen habe, die Natur und das Verhalten des Wildes aber für mich uninteressant sind?

 


In Amelunxer Jägerkreisen hatte O. Szek vor einiger Zeit schon angekündigt, er werde bald in einen polnischen Jagdverband eintreten.
Ich hatte schon gerätselt, wie das ablaufen sollte. Jetzt ist mir allerdings klar, wie er sich das vorgestellt hat. Leider war auch das wieder zu kurzsichtig, zu eilig und zu unüberlegt von ihm. Denn dass Zuträger und Denunzianten selten Nutzen aus ihrem Treiben ziehen, gerade das hat er wieder nicht bedacht.
Ostern hat mir noch unser Jagdpräsident sichtlich amüsiert die weitergeleitete Whatsapp mit der Sommerdecke bei einer Feier gezeigt.
Résumé: O. Szek hat sich nicht nur selbst geschadet, auch seine beiden polnischen Mithelfer haben etwas abbekommen. Einer davon ganz massiv. Aus Pietätsgründen will ich keine genaueren Details bekannt geben, die Sache ist traurig genug.

 

Zum Abschluss Hier noch ein interessanter Link aus dem Archiv der Bildzeitung, da ist von einem bekannten Hitzkopf die Rede.

 

 

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