Amelunxer Jägerschaft

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Wildarten

Im Amelunxer Revier finden wir einen gesunden Bestand zahlreicher Wildarten vor. Zwei Hochwildarten, Sika und Schwarzwild unterliegen Hege und Jagd. Während das Schwarzwild in allen Revierteilen mehr oder weniger häufig vorkommt, finden wir das Sikawild hauptsächlich in den Feldfluren um den "Twerberg" und den "Grossen Kamp".

 

Bock Rehwild kommt überall sehr zahlreich vor. In ruhigen Lagen, dort wo es ungestört äsen und ziehen kann, erreichen Böcke Körpergewichte von ca. 18 kg. Starke Gehörne sind bei diesen Bedingungen keine Seltenheit. Das Revier ist nicht einfach zu bejagen. Es gibt alte und starke Böcke, die in einigen Revierteilen aber aufgrund ständiger Beunruhigungen besonders durch Auto-Verkehr und Freizeithütten sehr heimlich sind.

 

 

Fuchsfährte
    Die seit der Tollwutimpfung stetig wachsende Fuchspopulation konnte in den letzten Jahren durch intensive Bejagung merklich reduziert werden. Jahr für Jahr kamen ca. 30 Füchse zur Strecke. Aufgrund der Zuwanderung aus den Nachbarrevieren ist eine weitere Bestandsregulierung unbedingt notwendig, besonders wegen des sich immer weiter ausbreitenden Fuchsbandwurmes.

 

Lepus Europaeus Der Hasenbesatz steigerte sich proportional zur Fuchsabnahme deutlich. Er ist nicht gefährdet, wird aber kaum bejagd.

 

 

 


 

Das Sikawild, Beschreibung, Geschichte, Jagd
Das Sikawild ist in der Mandschurei, China und auf den japanischen Inseln beheimatet. Es wurde vor ca. 150 Jahren in Europa eingebürgert. In Deutschland finden wir kleinere Populationen im Weserbergland bei Höxter, im Kreise Schleswig-Flensburg, bei Schlitz in Hessen, in Schwansen, im Kreise Rendsburg, bei Erbach und den grössten Bestand im Arnsberger Wald.

 

Der Film zeigt einen starken Sikahirsch im Amelunxer Revier.

 

-Das Vorkommen im Weserbergland-
Der eingebürgerte Bestand stammt aus einer Gatterhaltung des Freiherrn von Wolff-Metternich. Dieser importierte 1933 einige Exemplare über die Firma Hagenbeck in Stellingen, die als Dybowski-Sika bezeichnet werden. Es handelte sich um einen Hirsch und drei Stück Kahlwild, die 1939 schon ein Rudel von 16 Hirschen bildeten. 1945 entkommen durch Öffnen des Geheges ca. 40 Stück in die freie Wildbahn. Durch Auflösung des Wildparks Schirmecke in den siebziger Jahren sollen auch noch einige Stücke hinzugekommen sein. Heute hat die Gesamtpopulation wohl ungefähr 100 Stück erreicht.

Die Dybowskiart ist in seiner Erscheinungsform grosswüchsiger als andere Sika-Rassen, so dass man in Fachkreisen eine Hybridisierung zwischen Rot- und Sikawild vermutete. Diese Theorie konnte aber nicht bestätigt werden, obwohl solche Kreuzungen in England und Litauen vorkommen.

Aussehen: Das Sikawild im Beverunger Raum (Sika auf dem Grossen Kamp) ist kleiner als der Rothirsch und erreicht bei Hirschen eine maximale Körperlänge von 170 cm, eine Schulterhöhe von ca.100 cm. 100 kg Körpergewicht bei starken Hirschen sind nicht selten, somit übertrifft der männliche Sika seine Verwandten in den anderen Verbreitungsgebieten Deutschlands deutlich. Das Spiztengewicht eines in Schleswig Holstein erlegten Hirsches betrug z. B. lediglich 63,5 kg. Während das Geweih im Normalzustand nicht mehr als 4 Enden aufweist, können im fortgeschrittenen Alter vereinzelt auch Zehner und sogar Zwölfer vorkommen. Geweih: bis 70 cm, Gewicht: 1,3 kg. Die Sommerdecke ist im Allgemeinen rotbraun mit weissen Punkten. Die Winterdecke beim Hirsch dunkelbraun bis schwarz, beim Kahlwild braun.

Lebensweise: Sikawild ist standorttreu, wenn es ausreichend Ruhezonen in seinem Lebensraum findet und ungestört äsen kann. Hirsche leben einzeln oder in Rudeln, Kahlwild in getrennten Rudeln. Nach Abschluss der Brunft von November bis März ziehen Kahlwild und Hirsche oft in gemeinsamen Rudeln. Der Brunftruf ist ein langes sehr lautes Pfeifen, das häufig beim Hirsch mit einem Röhren endet. Sika ist vorwiegend nachtaktiv, aber oft auch am Tage zu sehen.


Die neuste Nachricht bezüglich Sikawild ist ein totales Jagdverbot für das laufende Jagdjahr 2006/2007 im Hegering Beverungen. Grund soll eine rapide Abnahme des Bestandes in den letzten Jahren gewesen sein. In den Jahren davor war noch von einem überdurchschnittlich grossen und gesicherten Vorkommen die Rede. Wo ist es geblieben, etwa in andere Reviere gezogen? Auf den Hegeringsschauen waren jedenfalls sehr wenige Trophäen zu sehen.

Play/Stop Sound Bei Anklicken des Logos ertönt Brunftschrei (Internet Explorer). Klang-Übertragung kann je nach Internetzugang einige Zeit dauern.

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