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Wildschäden, Schadenfeststellung, Kalkulation u. Regulierung.
Tabelle    zur Schadenschätzung bei Vollschäden. Die Ertragsangaben müssen entsprechend der örtlichen Verhältnisse angepasst werden.

Welche rechtliche Grundlagen müssen wir beachten ?

Bestimmungen des Bundesjagdgesetzes (BJG) 1 Absatz 2: Bestimmungen der Landesjagdgesetze: 249 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), Schadensersatz:

Wer ist ersatzpflichtig ?

Nach dem BJG ist zunächst die Jagdgenossenschaft ersatzpflichtig, wenn die Ersatzpflicht im Pachtvertrag nicht auf den Jagdpächter abgewälzt wurde. Kann vom Jagdpächter keine Entschädigung, z.B. durch Zahlungsunfähigkeit, erwartet werden, ist die Jagdgenossenschaft weiterhin für die Regulierung des Schadens verantwortlich.

Welche Meldefristen gelten ?

Die Meldefrist für jeden einzelnen Schaden beträgt eine Woche (34 BJG). Der Schaden ist schriftlich bei der zuständigen Gemeinde zu melden.

Was ist zu ersetzen ?

Verursachte Schäden von Schalenwild, Wildkaninchen oder Fasanen. Schäden anderer Wildarten sind nur zu ersetzen, wenn sie im Pachtvertrag festgelegt wurden.

 

Vorgehen bei der Wildschadenschätzung

Welche Angaben werden benötigt ?
  1. Grösse der geschädigten Fläche.
  2. Art der Feldfrucht.
  3. Durchschnittsertrag der geschädigten Fläche. Kann auf Vorgewenden, auf Spritzspuren, Waldrändern oder bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen (Steine) abweichend sein. .
  4. Preise der geschädigten Feldfrucht.

Schadenregulierung

Wie wird entschädigt ?

  1. Der Anspruchsberechtigte muss so gestellt werden, als wäre der Schaden nicht eingetreten.
  2. Auch der zu erwartende Gewinn ist zu ersetzen.
  3. Es ist nur der unmittelbare Schaden zu ersetzen, keine Folgeschäden. Beispiel:
  4. Der Geschädigte hat eine Schadensminderungspflicht nach 251 Abs1 BGB.
  5. Der Landwirt ist nicht verpflichtet.

Was ist zu ersetzen ?

  1. Zu ersetzen sind Schäden an Feldfrüchten, die durch Verbiss, Äsen, Schälen, Brechen oder Lagern des zuvor genannten Wildes entstanden sind.
  2. Zu ersetzen sind Schäden, die durch den Jagdbetrieb (Treibjagd, Drückjagd) entstanden sind.
  3. Nicht zu ersetzen sind Schäden an eingelagerten Feldfrüchten (Rübensilo usw.).
  4. Dagegen muss auch teilgeerntete noch nicht eingebrachte Feldfrucht (z.B. gemähtes Gras) ersetzt werden.
  5. Nicht zu ersetzen sind Schäden an Forstkulturen, die nicht ortstypisch sind und hoher Gefährdung ausgesetzt sind.
  6. Nicht zu ersetzen sind Gartengewächse, Weinkulturen, Baumschulen, Alleen, Schäden auf Golfplätzen, Sportplätzen.
Tabelle    zur Schadenschätzung bei Vollschäden. Die Ertragsangaben müssen entsprechend der örtlichen Verhältnisse angepasst werden.

 

 

 

 

 

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